Schlüsselkompetenzen

Sie finden hier eine Sammlung von Schlüsselkompetenzen, die regelmäßig ergänzt wird.

 

Mit Schlüsselkompetenzen sind besonders wirksame Kombinationen gemeint aus:

  • Arbeitgeber-Nutzen und
  • Bewerber-Kompetenz

 

(Zur Erläuterung siehe bitte Tipps)

Sicherstellen von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Unternehmer sind verpflichtet:

  • Unfallverhütungs-Vorschriften zu beachten und
  • Erste Hilfe zu organisieren

Die Vermeidung von Arbeitsunfällen und Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz führt zur Reduzierung von:

  • Störungen im Betriebsablauf
  • Fehlzeiten und schließlich
  • Kosten

→ Unterstützung z.B. durch gute Kenntnisse des Arbeitssicherheitsgesetzes

 

Arbeitssicherheitsgesetz

Durch das Arbeitssicherheitsgesetz soll erreicht werden, dass:

  • die dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung dienenden Vorschriften den be­sonderen Betriebsverhältnissen entsprechend angewandt werden,
  • gesicherte arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Erkenntnisse zur Verbes­serung des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung verwirklicht werden können,
  • die dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung dienenden Maßnahmen einen möglichst hohen Wirkungsgrad erreichen.

Beispielformulierung für Kurzprofil:

  • Verantwortliche Überarbeitung der AS-Dokumentation und entsprechende Schulung der Mitarbeiter mit anschließend erfolgreicher Zertifizierung nach ISO 45001. 

Vermeidung von Montagefehlern

  • Verwendung falscher Teile
  • Unkonzentration
  • Schwierige Nachverfolgbarkeit
  • Kundenreklamationen


→ Abhilfe z.B. durch Augmented Reality

Augmented Reality

▷ Einblenden von Infomationen in die reale Umgebung
▷ Anzeigegeräte: u.a. Cyberbrillen, Smartphones, Tablets, Projektionen
▷ Anwendungen in der Produktion:

  • Montage: Anleitung, Sichtbarmachung von verborgenen Bereichen 
  • Bedienung und Wartung: geführte Abläufe, kein Übersehen von Details 
  • Produktivitätssteigerung: mehr Produkte bei gleicher Kapazität
  • Fehlerbehebung: Unterstützung bei der Suche von Defekten 
  • Logistik: Beitrag zum Zeitmanagement, schnelleres Auffinden von Lagerware
  • Schulung: Verfügbarkeit von DefektenSchulungsunterlagen, ersetzt kapazitätsbindende persönliche Einarbeitung

Beispielfomulierung für Kurzprofil:

  • Reduzierung der Fehlerrate in der Montage um 80% nach Einführung von Augmented Reality (Leitung des Investitionsprojektes).

Vermeiden von Lieferengpässen

Vermeidung von Versorgungsengpässen und damit:

  • wirtschaftlichem Schaden für das Unternehmen
  • negativer Außenwirkung bei Kunden, Zulieferern und in der Öffentlichkeit
  • Verlängerung des Produkt- und Maschinen-Lebenszyklus
  • keine Feuerwehreinsätze

Proaktives und strategisches Vorgehen ist anzustreben

 

→ z.B. durch Obsoleszenz-Management

Obsoleszenz-Management

Überblicken der möglichen Obsoleszenz-Risiken: Material, Komponenten, Produkte, Maschinenteile, Prozesse, Wissen, usw.. Erfahrung mit Maßnahmen des Obsoleszenz Managements:

  • Bestandsaufnahme
  • Risikobewertung (z.B. von Bauteilen)
  • Lifecycle-Analysen (z.B. von Stücklisten)
  • Entwickeln eines nachhaltigen Designs bzw. Alternativdesigns
  • Partnerschaften und Verträge mit Lieferanten (ggf. Second-Source-Strategie)
  • (Elektronische) Überwachung von Schlüsselkomponenten (z.B. Predictive Maintenance)
  • Management von Lagerbeständen

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Mit Einführung eines professionellen Obsolszenz-Managements konnten im verantworteten Werk die Ausfallzeiten um 90% reduziert werden.

Verbesserung von Projektergebnissen

Das klassische Projektmanagement besitzt in bestimmten Fällen (nicht immer!) Nachteile:

  • geringe Flexibilität bei Änderungen
  • das Projektergebnis und damit auch der Return on Investment ist erst zu einem vergleichsweise späten Zeitpunkt, nämlich nach Abschluss des gesamten Projekts, sichtbar
  • darüber hinaus ist der Konzeptionsaufwand relativ hoch, da einzelne, teils sehr detaillierte Schritte lange Zeit im Voraus geplant werden müssen

→ z.B. durch ein "Agiles Projektmanagement" können diese Nachteile aufgehoben werden

Agiles Projektmanagement

  • Möglichkeit flexibel auf Veränderungen und Kundenwünsche zu reagieren
  • Vielfach schnellere Projektdurchführung
  • Erhöhte Motivation der Teammitglieder
  • Durchgängige Qualitätskontrolle
  • Zwangsläufig starke Einbindung der Führungkräfte (Coaching)

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Drastische Reduzierung von Projektlaufzeiten in mehreren agil gemanagten Investitionsprojekten erreicht.

Lieferzeit der Lieferanten reduzieren

  • Ab einer gewissen Varianz können die für eine Montage vorgesehenen Komponenten nicht mehr wirtschaftlich gelagert werden.
  • In der Konsequenz werden Prozesszeiten ganz wesentlich durch die Lieferzeit der Lieferanten bestimmt.

→ Abhilfe z.B. durch Einsatz von 3D-Druckern

3D-Druck

  • Just in Time Zulieferung von Komponenten
  • Geringe bis keine Lagerbestände
  • Möglichkeit zur erhöhten Varianz
  • Unterstützung von One-Piece-Flow
  • Realisierung komplexer Konstruktionen

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Minimierung der Lieferzeit von Bezugskomponenten von vormals mehreren Wochen auf wenige Stunden durch Einführung von 3D-Druck innerhalb des Verantwortungsbereiches.

Verkürzung von Prozesszeiten

  • Steigerung der Mitarbeiter-Produktivität
  • Verbesserung der Lieferfähigkeit
  • Reduzierung von Umlaufvermögen
  • Reduzierung des Flächenbedarfs

→ z.B. durch Einsatz von Montagerobotern

Montageroboter

Automatisierung mit Industrierobotern ist seit Jahren auf dem Vormarsch. Speziell in der Montage ist der Automatisierungsgrad jedoch vielfach noch eher gering. Das Potenzial, Montagearbeiten durch Roboter auszuführen oder zu unterstützen, ist entsprechend hoch. Durch die heute verfügbare Technik (z.B. Leichtbauroboter) ergeben sich viele Vorteile, wie:

  • Beschleunigung von Montageprozessen
  • Einsatz 24/7
  • Kompensation des Fachkräftemangels
  • Realisierung schwieriger Bewegungsabläufe
  • Ermöglichung von Mensch-Maschine-Kooperation (MMK)
  • Nutzung "Maschinelles Lernen"

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Deutliche Produktivitätssteigerung und Amortisation innerhalb < 24 Monate bei Einführung einer größeren Zahl von Montagerobotern.

Worl-Life-Balance

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Steigern der Produktivität
  • Verbesserte Arbeitsergebnisse
  • Steigern der Zufriedenheit
  • Beitrag zum Gesundheitsschutz
  • Schaffung von kreativen Freiräumen

→ z.B. durch ein gutes Zeitmanagement

Zeitmanagement

Beherrschen von Methoden zum verbesserten Zeitmanagement, wie z.B.:

  • "72-Stunden Regel" (Aufgaben nicht vor sich herschieben)
  • "Eisenhower-Matrix" und "Pareto-Prinzip" (Wichtiges und Eiliges erkennen)
  • "Monotasking" (Konzentration auf eine Aufgabe)
  • "Meilenstein-Methode" (Aufgabe übersichtlich unterteilen)
  • "40-30-20-10-Regel" (zeitliche Priorisierung der Tätigkeiten)
  • "SMART-Methode" (sinnvolle Formulierung von Zielen)

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Nachweisbare Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit durch einheitliche Schulung aller Mitarbeiter einer Gruppe zum Thema Zeitmanagement.

Lösen von Arbeitskonflikten

  • Umgang mit Streiksituationen
  • Rechtssichere Verhandlung von Tarif- und Betriebsvereinbarungen
  • Prozessfeste Durchführung von  Restrukturierungen (z.B. Schließung oder Verlagerung von Betriebsteilen)
  • Erkennen von arbeitsrechtlichen Grenzen im Change Management 
  • Trennen von Mitarbeitern (z.B. bei zerrütteten Vertrauensverhältnissen)

→ z.B. mit Hilfe der Arbeitsgesetzgebung

Arbeitsrecht

  • Gute Kenntnisse der deutschen Arbeitsgesetze (u.a. Kündigungsschutz, Betriebsverfassung, Tarifverträge, Entgeltfortzahlung, Urlaubsanspruch, Arbeitsschutz, Arbeitszeit)
  • Einblick in die Entscheidungsprozesse von Arbeitsgerichten
  • Erfahrungen mit betriebs- und verhaltensbedingten Kündigungen

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Klären einer Reihe von schwierigen Personalsituationen mit Hilfe der während einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Arbeitsrichter erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen.

Steigerung der Anlagenproduktivität

  • Schaffung von Transparenz bei den Maschinennutzungszeiten 
  • Ganzheitliches Erfassen und Analysieren von Verlustquellen
  • Ableitung konkreter Maßnahmen
  • Überprüfung der Effektivität von korrektiven Maßnahmen
  • Fördern der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit
  • Vergleich einzelner Maschinen miteinander

 → z.B. durch Overall Equipment Effectiveness (OEE)

Overall Equipment Effectiveness (OEE)

  • Tool zum Anlagenmanagement: eine der wichtigsten Kennzahlen im Lean Management
  • hilft, die Gesamteffektivität von Produktionsanlagen (Maschinen, Fertigungszellen, Fließbänder usw.) zu verbessern
  • Ermittlung von Verfügbarkeitsverlusten (Störungen, Wartezeit, Kurzstillstände, Reduzierte Geschwindigkeit, Ausschuss, Nacharbeit)
  • Feststellung des Leistungsgrades
  • Ermittlung des Qualitätsgrades

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Steigerung der Anlagenproduktivität um >30% durch konsequente Kennzahlenerfassung und Maßnahmenableitung mittels OEE.

Erhalt der Arbeitsleistung älterer Mitarbeiter

  • viele Firmen sind betroffen vom demografischen Wandel
  • physisch anspruchsvolle Tätigkeiten können durch ältere Mitarbeiter oftmals nicht mehr durchgeführt werden

→ Erhalt der Arbeitsleistung z.B. durch Einsatz von Mensch-Maschine Kooperationen (MMK)

Mensch-Maschine Kooperationen (MMK)

  • kompensatorische, präventive oder fähigkeitserweiternde Unterstützung
  • Beitrag zum Gesundheitsschutz
  • kombinierbar mit digitalen Assistenzsystemen
  • Voraussetzungen:
    • Sicherheits- und Interaktions-Konzepte
    • Anwendungslayouts
    • Werkzeuggestaltung
    • Auswahl geeigneter Sensorik zum Umgang mit Toleranzen
    • Festlegen der Bedien- und Ausführumgebung an spezifische Anforderungen
    • Implementierung von Bildverarbeitungs- und Regelungs-Algorithmen zur robusten Prozessausführung​

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Anhebung der durchschnittlichen Altersgrenze in einem physisch anspruchsvollen Produktionsumfeld um +5 Jahre mittels MMK.  

Wachstum

  • Wachstum als einer der wichtigsten Treiber zum Unternehmenserfolg

→ z.B. mit Hilfe von  "Predictive Maintenance"

Predictive Maintenance

  • Vorausschauende Wartung von Maschinen und Anlagen
  • Reduzierung von Ausfallzeiten
  • Möglichkeit zu völlig neuen Geschäftskonzepten
  • Eine aktuelle Roland Berger-Analyse "Predictive Maintenance - From data collection to value creation" macht deutlich, dass viele Unternehmen diesen Schritt heute noch nicht vollzogen haben.

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Verdopplung des Marktanteils eines Anlagengeschäftes durch Umstellung vom Produkt- zum Servicegeschäft (Vermarktung von Maschinenlaufzeiten statt Maschinen mit Hilfe von Predictive Maintenance).

Viele weitere Schlüsselkompetenzen

Seit 1992 trägt WHP-Personalconsulting durch die Vermittlung von exzellenten Fach- und Führungskräften dazu bei, dass Firmen ihre Produktivitätsziele erreichen. Eine Vielzahl (aktuell > 500!) von Schlüsselkompetenzen haben wir seitdem gesammelt und stellen im wöchentlichen Wechsel einzelne davon vor.

 

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