Schlüsselkompetenzen

Sie finden hier eine Sammlung von Schlüsselkompetenzen, die regelmäßig ergänzt wird.

 

Mit Schlüsselkompetenzen sind besonders wirksame Kombinationen gemeint aus:

  • Arbeitgeber-Nutzen und
  • Bewerber-Kompetenz

 

(Zur Erläuterung siehe bitte Tipps)

Geschäftsauf- und ausbau im Nahen und Mittleren Osten

Der Nahe und Mittlere Osten ist geprägt durch Megatrends /siehe Bundeszentrale für politische Bildung/:

  • Bevölkerungsentwicklung
  • Verstädterung
  • Klimawandel
  • Abhängigkeit von Lebensmittelimporten
  • zunehmende Internetpenetration

Zusammen mit den teils sehr unsicheren politischen Verhältnissen ergibt sich daraus einer der interessantesten und zugleich schwierigsten Märkte weltweit.

 

→ eine erfolgreiche Bearbeitung dieses Marktes erfordert u.a. ein sehr gutes Netzwerk in der Region  

Netzwerk

Zu einem wirkungsvollen Netzwerk gehören:

  • Ministerien
  • Großkunden
  • Investoren
  • Lieferanten
  • Dienstleister
  • Recruitierungsbüros

 

Beispielformulierung für Kurzprofil:

  • Zugang zum Milliardenmarkt "Mittlerer Osten" aufgrund eines exzellenten Netzwerkes zu Enscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft.

Optimierung von Beständen

  • Vermeidung von Lagerhaltung
    • Komponenten
    • Fertigprodukte
  • Reduzierung des Umlaufvermögens
  • Verbesserung des Cash Flows

→ z.B. durch die Anwendung des Pull Prinzips

Pull Prinzip

  • Konzept für den Materialfluss in einem Produktionssystem
  • eine Bearbeitungsstation in einer Wertschöpfungskette erbringt erst dann ihre Leistung, wenn diese Leistung von der ihr nachgeordneten Station oder einem Kunden angefordert wird
  • in Produktionsumgebungen löst demzufolge ein Kundenauftrag die Herstellung des Produktes aus
  • nachfolgende Montagestationen fordern jeweils von den vorherigen die Menge an Teilen an, die sie für die Fertigung benötigen
  • eine umfangreiche Lagerhaltung wird vermieden und der Umlaufbestand reduziert

Beispielformulierung für Kurzprofil:

  • Senken der Bestände im Verantwortungsbereich um >30% nach Umstellung auf das Pull Prinzip.

Verkürzen der Durchlaufzeit

  • Steigerung der Mitarbeiter-Produktivität
  • Verbesserung der Lieferfähigkeit
  • Reduzierung von Umlaufvermögen
  • Reduzierung des Flächenbedarfs
  • Ermöglichung von One-piece-flow

→ z.B. durch Einsatz von Single Minute Exchange of Dies (SMED)

Single Minute Exchange of Die (SMED)

  • Reduzierung von Rüstzeiten auf < 10 Minuten
  • Unterstützung von One-piece-flow
  • Leistungssteigerung der Produktionsanlagen (OEE)
  • Senkung von Lagerbeständen
  • Vermeidung von Anlaufverlusten
  • Losgrößen werden reduziert
  • Durchlaufzeit werden reduziert

Beispielformulierung für Kurzprofil:

  • Ermöglichung von One-piece-flow  durch Einführung von SMED im verantworteten Fertigungsbereich.

Vermeiden von Datenverlusten (Cyberkriminalität)

  • Cyberkriminalität ist ein weltweites Phänomen, das weder an Landesgrenzen noch vor verschlossenen Türen Halt macht.
  • Sie kann überall stattfinden, wo Menschen Computer, Smartphones und andere IT-Geräte benutzen – in Firmen, Behörden, Universitäten, zu Hause und unterwegs.
  • Cyberkriminalität kann zum Verlust von Daten führen.

 

→ Abhilfe z.B. durch Aufbau eines wirkungsvollen Information Security Management Systems (ISMS)

Information Security Management System (ISMS)

  • Ein Information Security Management System (ISMS) definiert Regeln und Methoden, um die Informationssicherheit in einem Unternehmen oder in einer Organisation zu gewährleisten.
  • Das ISMS ist prozessorientiert und verfolgt einen Top-Down-Ansatz ausgehend von der Unternehmensführung.
  • Innerhalb des ISMS sind Regeln, Verfahren, Maßnahmen und Tools definiert, mit denen sich die Informationssicherheit steuern, kontrollieren, sicherstellen und optimieren lässt.
  • Durch die IT verursachte Risiken sollen identifizierbar und beherrschbar werden.

Beispielformulierung für Kurzprofil:

  • Seit Jahren keine nennenswerten Security Incidents im verantworteten Geschäftsbereich durch Aufbau eines effektiven Information Security Management Systems (ISMS).

Sicherstellen von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Unternehmer sind verpflichtet:

  • Unfallverhütungs-Vorschriften zu beachten und
  • Erste Hilfe zu organisieren

Die Vermeidung von Arbeitsunfällen und Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz führt zur Reduzierung von:

  • Störungen im Betriebsablauf
  • Fehlzeiten und schließlich
  • Kosten

→ Unterstützung z.B. durch gute Kenntnisse des Arbeitssicherheitsgesetzes

 

Arbeitssicherheitsgesetz

Durch das Arbeitssicherheitsgesetz soll erreicht werden, dass:

  • die dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung dienenden Vorschriften den be­sonderen Betriebsverhältnissen entsprechend angewandt werden,
  • gesicherte arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Erkenntnisse zur Verbes­serung des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung verwirklicht werden können,
  • die dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung dienenden Maßnahmen einen möglichst hohen Wirkungsgrad erreichen.

Beispielformulierung für Kurzprofil:

  • Verantwortliche Überarbeitung der AS-Dokumentation und entsprechende Schulung der Mitarbeiter mit anschließend erfolgreicher Zertifizierung nach ISO 45001. 

Vermeidung von Montagefehlern

  • Verwendung falscher Teile
  • Unkonzentration
  • Schwierige Nachverfolgbarkeit
  • Kundenreklamationen


→ Abhilfe z.B. durch Augmented Reality

Augmented Reality

▷ Einblenden von Infomationen in die reale Umgebung
▷ Anzeigegeräte: u.a. Cyberbrillen, Smartphones, Tablets, Projektionen
▷ Anwendungen in der Produktion:

  • Montage: Anleitung, Sichtbarmachung von verborgenen Bereichen 
  • Bedienung und Wartung: geführte Abläufe, kein Übersehen von Details 
  • Produktivitätssteigerung: mehr Produkte bei gleicher Kapazität
  • Fehlerbehebung: Unterstützung bei der Suche von Defekten 
  • Logistik: Beitrag zum Zeitmanagement, schnelleres Auffinden von Lagerware
  • Schulung: Verfügbarkeit von DefektenSchulungsunterlagen, ersetzt kapazitätsbindende persönliche Einarbeitung

Beispielfomulierung für Kurzprofil:

  • Reduzierung der Fehlerrate in der Montage um 80% nach Einführung von Augmented Reality (Leitung des Investitionsprojektes).

Vermeiden von Lieferengpässen

Vermeidung von Versorgungsengpässen und damit:

  • wirtschaftlichem Schaden für das Unternehmen
  • negativer Außenwirkung bei Kunden, Zulieferern und in der Öffentlichkeit
  • Verlängerung des Produkt- und Maschinen-Lebenszyklus
  • keine Feuerwehreinsätze

Proaktives und strategisches Vorgehen ist anzustreben

 

→ z.B. durch Obsoleszenz-Management

Obsoleszenz-Management

Überblicken der möglichen Obsoleszenz-Risiken: Material, Komponenten, Produkte, Maschinenteile, Prozesse, Wissen, usw.. Erfahrung mit Maßnahmen des Obsoleszenz Managements:

  • Bestandsaufnahme
  • Risikobewertung (z.B. von Bauteilen)
  • Lifecycle-Analysen (z.B. von Stücklisten)
  • Entwickeln eines nachhaltigen Designs bzw. Alternativdesigns
  • Partnerschaften und Verträge mit Lieferanten (ggf. Second-Source-Strategie)
  • (Elektronische) Überwachung von Schlüsselkomponenten (z.B. Predictive Maintenance)
  • Management von Lagerbeständen

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Mit Einführung eines professionellen Obsolszenz-Managements konnten im verantworteten Werk die Ausfallzeiten um 90% reduziert werden.

Verbesserung von Projektergebnissen

Das klassische Projektmanagement besitzt in bestimmten Fällen (nicht immer!) Nachteile:

  • geringe Flexibilität bei Änderungen
  • das Projektergebnis und damit auch der Return on Investment ist erst zu einem vergleichsweise späten Zeitpunkt, nämlich nach Abschluss des gesamten Projekts, sichtbar
  • darüber hinaus ist der Konzeptionsaufwand relativ hoch, da einzelne, teils sehr detaillierte Schritte lange Zeit im Voraus geplant werden müssen

→ z.B. durch ein "Agiles Projektmanagement" können diese Nachteile aufgehoben werden

Agiles Projektmanagement

  • Möglichkeit flexibel auf Veränderungen und Kundenwünsche zu reagieren
  • Vielfach schnellere Projektdurchführung
  • Erhöhte Motivation der Teammitglieder
  • Durchgängige Qualitätskontrolle
  • Zwangsläufig starke Einbindung der Führungkräfte (Coaching)

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Drastische Reduzierung von Projektlaufzeiten in mehreren agil gemanagten Investitionsprojekten erreicht.

Lieferzeit der Lieferanten reduzieren

  • Ab einer gewissen Varianz können die für eine Montage vorgesehenen Komponenten nicht mehr wirtschaftlich gelagert werden.
  • In der Konsequenz werden Prozesszeiten ganz wesentlich durch die Lieferzeit der Lieferanten bestimmt.

→ Abhilfe z.B. durch Einsatz von 3D-Druckern

3D-Druck

  • Just in Time Zulieferung von Komponenten
  • Geringe bis keine Lagerbestände
  • Möglichkeit zur erhöhten Varianz
  • Unterstützung von One-Piece-Flow
  • Realisierung komplexer Konstruktionen

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Minimierung der Lieferzeit von Bezugskomponenten von vormals mehreren Wochen auf wenige Stunden durch Einführung von 3D-Druck innerhalb des Verantwortungsbereiches.

Verkürzung von Prozesszeiten

  • Steigerung der Mitarbeiter-Produktivität
  • Verbesserung der Lieferfähigkeit
  • Reduzierung von Umlaufvermögen
  • Reduzierung des Flächenbedarfs

→ z.B. durch Einsatz von Montagerobotern

Montageroboter

Automatisierung mit Industrierobotern ist seit Jahren auf dem Vormarsch. Speziell in der Montage ist der Automatisierungsgrad jedoch vielfach noch eher gering. Das Potenzial, Montagearbeiten durch Roboter auszuführen oder zu unterstützen, ist entsprechend hoch. Durch die heute verfügbare Technik (z.B. Leichtbauroboter) ergeben sich viele Vorteile, wie:

  • Beschleunigung von Montageprozessen
  • Einsatz 24/7
  • Kompensation des Fachkräftemangels
  • Realisierung schwieriger Bewegungsabläufe
  • Ermöglichung von Mensch-Maschine-Kooperation (MMK)
  • Nutzung "Maschinelles Lernen"

Beispielformulierung für ein Kurzprofil:

  • Deutliche Produktivitätssteigerung und Amortisation innerhalb < 24 Monate bei Einführung einer größeren Zahl von Montagerobotern.

Viele weitere Schlüsselkompetenzen

Seit 1992 trägt WHP-Personalconsulting durch die Vermittlung von exzellenten Fach- und Führungskräften dazu bei, dass Firmen ihre Produktivitätsziele erreichen. Eine Vielzahl (aktuell > 500!) von Schlüsselkompetenzen haben wir seitdem gesammelt und stellen im wöchentlichen Wechsel einzelne davon vor.

 

Sprechen Sie uns gerne an, wenn es um die Optimierung geht von: 

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