Statistiken November 2020

Unternehmen haben große Probleme bei der Besetzung offener „IT-Security“-Stellen

  • Auffällig sind die extrem langen Laufzeiten der ausgeschriebenen „IT-Security“-Stellen.
  • Dabei werden viele Stellen sogar noch unter neuem Titel erneut aufgelegt und erscheinen in der Statistik hier als neu veröffentlicht (lässt sich nicht mit vertretbarem Aufwand herausfiltern).
  • Ein großer Teil der längerlaufenden Stellenausschreibungen befindet sich nicht mehr in den gängigen Jobbörsen (nur noch auf den Karriereseiten der Unternehmen).
  • Hier liegt eine große Chance für Bewerber. Nehmen Sie bei Interesse gerne Kontakt mit uns auf:

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Chemische Industrie mit regelmäßigem Bedarf an „IT-Security“-Experten

  • WHP-Personalconsulting führt im Rahmen der in 2020 gestarteten Kampagne „IT-Security“ auch Einzelbetrachtungen aller wichtigen Branchen durch.
  • Im Bild hier gezeigt ist eine aktuelle Auswertung zur Chemieindustrie in Deutschland.
  • Es wurden > 40 der wichtigsten Industrieunternehmen analysiert.
  • Es ist jeweils die Anzahl der gesammelten Stellenausschreibungen nach Aufgabenschwerpunkten dargestellt.
  • Unter „Andere“ sind auch Funktionen mit zwar nicht überwiegendem aber doch starkem „IT-Security“-Bezug erfasst.

„IT-Security“-Stellenausschreibungen konzentrieren sich stark auf die großen Städte

  • Mit Stand 9.11.2020 sind in „IT-Security“-Stellenausschreibungen 3.574-mal Standorte explizit genannt.
  • Davon sind 2.546-mal (71 %) Landkreise / kreisfreie Städte aufgeführt mit ≥ 30 Stellenausschreibungen.
  • Ausgewertet wurde hier Stellenausschreibungen, die a) aktuell offen sind und b) einen klaren „IT-Security“-Schwerpunkt haben.

„IT-Security“-Stellen: Hauptschwerpunkte im administrativen und technologischen Bereich

  • Bundesweit erfasst wurden in 2020 bislang 2.688 „IT-Security“-Stellenausschreibungen (Stand: 6.11.2020)
  • Bei der groben Einordnung der Aufgabenschwerpunkte wird unterschieden nach: administrativ (z.B. Informationssicherheitsbeauftragte, Datenschützer), technologisch (z.B. Experten für Sicherheitsarchitekturen, IAM) und operativ (z.B. Pentester, Mitarbeiter SOC).
  • Mit jeweils 43% sind die Aufgabenschwerpunkte „administrativ“ und „technologisch“ gleich stark verteilt; für „operativ“ ergaben sich 14%.
  • Nicht gewertet wurden hier Stellen, bei denen „IT-Security“ zwar Teil der Tätigkeit, jedoch nicht deren Schwerpunkt darstellt (z.B. Netzwerkadministratoren).
  • Eine noch detailliertere Auswertung der hier gezeigten Hauptschwerpunkte ist derzeit in Bearbeitung.

Automobilhersteller mit sehr unterschiedlichem Bedarf an „IT-Security“-Experten

  • Stand Anfang November 2020 suchen die 5 großen deutschen Automobilhersteller zusammen 42 „IT-Security“-Experten.
  • Gegenüber den aktuell von WHP-Personalconsulting erfassten >1.600 offenen „IT-Security“-Stellen in Deutschland ist diese Zahl niedrig und auch wesentlich geringer, als noch vor wenigen Monaten.
  • Auffallend ist der aktuell sehr unterschiedliche Bedarf an „IT-Security“-Experten unter den großen deutschen Automobilherstellern.

Sehr gute Aufstiegschancen für „IT-Security“-Experten

  • Es lässt sich aktuell ein großen Bedarf an „IT-Security“-Experten für alle Karrierestufen feststellen.
  • Wie zu erwarten, werden am häufigsten Kandidaten gesucht, die über einige Jahre Berufserfahrung im Umfeld „IT-Security“ verfügen.
  • Die gezeigte Statistik bezieht sich nur auf Stellenausschreibungen mit klarem Fokus auf „IT-Security“. Sebstverständlich ergeben sich für „IT-Security“-Experten darüber hinaus auch noch vielfältige Job-Möglichkeiten mit anderen oder erweiterten Schwerpunktsetzungen.

Viele Unternehmen unzureichend vorbereitet gegen Cyber-Attacken

  • Ein erschreckend geringer Anteil der deutschen Unternehmen verfügt über ein Notfallmanagement bei Cyber-Attacken.
  • Bitkom Research befragte Unternehmen, ob sie über schriftlich geregelte Abläufe und Ad-hoc-Maßnahmen für den Fall des Auftretens von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage verfügen.
  • Über alle Unternehmensgrößen hinweg (hier gemessen an der Mitarbeiterzahl) verfügt weniger als die Hälfte der Unternehmen über ein betriebliches Notfallmanagement.
  • Es ist in Zukunft mit einem nochmal deutlich gesteigerten Bedarf an „IT-Security“-Experten zu rechnen.
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