Fachkräftemangel #1-Problem

In den jährlich erscheinenden Ernst&Young-Mittelstandsberichten werden nicht-kapitalmarktorientierte mittelständische Unternehmen u.a. nach der größten Gefahr für ihre  Unternehmensentwicklung befragt.

 

Seit Jahren schon wird hier der Fachkräftemangel am häufigsten genannt. Es handelt sich dabei um ein branchenübergreifendes und - wie andere Studien zeigen - auch bundesweites Problem.

 

Vom iwd wurde ferner kürzlich festgestellt, dass insbesondere bei Hochqualifizierten der Fachkräftemangel bereits wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht hat.

4 D's als Treiber für Fachkräftemangel

Ausführlich beschreibt /Demary 930/ im Rahmen einer iw-Studie, wie die deutsche Wirtschaft durch 4 Disruptionen verändert wird. Auch, wenn die Studie weit über das Thema Fachkräftemangel hinausgeht, so lässt sich doch recht deutlich feststellen, dass die genannten 4 Disruptionen auch unmittelbare Auswirkungen auf den Fachkräftemangel haben werden.

Auswirkungen des Fachkräftemangels

In einer vom Deutschen Mittelstandsbund erhobenen Umfrage waren die vier meistgenannten Auswirkungen des Fachkräftemangels:

  1. der gestiegene Aufwand für die Mitarbeiterrekrutierung
  2. erforderliche Mehrarbeit
  3. gestiegene Arbeitskosten
  4. reduzierte Wettbewerbsfähigkeit.

Zuwanderung gegen Fachkräftemangel

Was tun gegen den Fachkräftemangel? Es gibt sicherlich Einzelmaßnahmen, die stark von der jeweiligen Branchensituation abhängen. Grundsätzlich bringt es dagegen der iwd-Bericht zur xxx auf den Punkt: es sind 3 entscheidende Hebel, um der Herausforderungen der Demografie zu begegnen: Bildung im Sinne von Aus- und Weiterbildung ist der entscheidende Hebel, um aus dem in Deutschland zur Verfügung Verfügung stehenden Menschen Fachkräfte zu entwickeln. Innovationen im Sinne von Automatisierung werden gleichermaßen bei manuellen Tätigkeiten und auch administrativen Tätigkeiten helfen, dass Fachkräfte entlastet und freigesetzt werden. Da dies in Summe aber nicht ausreichen wird, ist der Standort Deutschland auf die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte angewiesen. Letzter Punkt steht im Mittelpunkt dieser Studie.

Wissenschaftliche Begleitung

Im Arbeitsgebiet „Global Business with Energy Products, Prof. H. Fien“ (Fakultät 3) wurde ein Forschungsprojekt zur Dualen Integration aufgesetzt. Dieses Projekt begleitet wissenschaftlich die von WHP-Personalconsulting betreuten Dualen Integrationen. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse werden genutzt, um die Abläufe der Dualen Integration kontinuierlich zu verbessern.

 

Schwerpunkt MINT-Experten

Das Studienprojekt zur Dualen Integration konzentriert sich zunächst ausschließlich auf MINT-Experten. MINT steht für Berufe mit Schwerpunkt Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und/oder Technik. Typischerweise unterscheidet man nach 3 Qualifizierungskategorien: MINT-Fachkräfte (i.d.R. Ausbildungsberufe), MINT-Spezialistentätigkeiten (i.d.R. Meister und Techniker) und MINT-Expertentätigkeiten (i.d.R. Akademiker).

Druckversion Druckversion | Sitemap
© WHP-Personalconsulting | AGB | Impressum | Datenschutzerklärung | Images provided by PresenterMedia.com